Konzeptanalyse für ein verteiltes Identitäts-Management in energiewirtschaftlichen Anwendungsfällen (KIM-EA)

  • 1 min read

Die Dezentralisierung des Energiesystems erfordert eine Weiterentwicklung der energiewirtschaftlichen Prozesse. Das eröffnet Unternehmern in diesem Sektor neue Geschäftsmöglichkeiten wie z. B. neue Dienstleistungen für Netzbetreiber. Um das Potenzial dieser Geschäftsmöglichkeiten zu maximieren, ist eine klare Identifizierung der dezentralen Ressourcen eine wichtige Voraussetzung.


Die derzeitige Lösung für diese Identifizierung basiert auf einem Zentralregister. Die Nutzung eines Zentralregisters stellt insbesondere für KMUs aufgrund der Komplexität der Datenzugriffe, der Registrierungs- und Aktualisierungszeit und den Kosten solcher Zentrallösungen eine Hürde dar. Zudem sind Zentralregister für ein stark dezentralisiertes Energiesystem im Hinblick auf die Manipulations- und Verlustsicherheit der Daten ungeeignet. Dies ist ein bekanntes Problem in der Energiewirtschaft, wofür derzeit nach Lösungen gesucht wird.   Die Distributed Ledger Technologien (DLTs) haben sich in den vergangenen Jahren als verteilte vertrauenswürdige Datenstrukturen gegen zentrale Lösungen durchgesetzt. Zu den zahlreichen Anwendungen dieser Technologie zählt auch das verteilte Identitäts-Management (DIM).
In diesem Projekt wird ein DIM-Konzept als Alternative zu herkömmlichen Public-Key-Infrastrukturen und Zentralregistern entwickelt. Dies hat den Vorteil, dass ein DIM für eine eindeutige Identifizierung der Identität einer Entität sorgt und dadurch kostenoptimierte, sichere und automatisierte Prozesse ermöglichen kann.